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2. September 2026
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Warum die „Superreichensteuer" keine ist

spw-Kolumne von Pippa Kolmer und Leo Laurin Wagener

Die Koalition plant eine Reform der Einkommensteuer. Der Spitzensteuersatz von 45 Prozent soll ab 2027 bereits etwas früher greifen, und oberhalb von 280.000 Euro zu versteuerndem Einkommen kommt ein neuer Satz von 47 Prozent hinzu. In der öffentlichen Debatte ist für den neuen 47-Prozent-Satz der Begriff „Superreichensteuer“ aufgekommen. Sie trifft Menschen, die ihr Einkommen überwiegend durch ihre eigene Arbeit erzielen. Das ist zwar eine sinnvolle Umverteilung innerhalb der Lohnsteuer, mit „superreich“ im eigentlichen Sinn hat das aber wenig zu tun. Superreich ist in Deutschland nämlich vor allem, wer über Vermögen verfügt, nicht wer ein hohes Gehalt bezieht.

Leo Laurin Wagener und Pippa Kolmer schreiben in unserer monatlichen spw-Kolumne über die geplante Einkommenssteuerreform und was wirklich gegen die Ungleichheit in Deutschland helfen würde.

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