Warum Finanzpolitik junge Menschen in den Blick nehmen muss
Bei der Bundestagswahl im letzten Jahr haben die 18-bis 24-Jährigen deutlich anders gewählt als bei der vorherigen Wahl. FDP und Grüne waren nicht mehr die Favoriten, sondern AfD und die LINKE lagen weit vorn. Ein deutliches Signal: Das Vertrauen junger Menschen in die Parteien der demokratischen Mitte bröckelt. Die Ränder gewinnen – auf beiden Seiten.
In gleich fünf Bundesländern wird 2026 eine neue Landesregierung gewählt. Höchste Zeit, das Vertrauen junger Menschen in die Politik und unsere Demokratie wieder zurückzugewinnen.
Aber wie kann aus der Gen Z wieder eine Generation mit Zuversicht werden?
Junge Menschen müssen den Staat wieder als handlungsfähig wahrnehmen. Sie müssen wieder das Gefühl bekommen, dass die Politik etwas für sie tut und ihnen zuhört. Bei vielen jungen Menschen ist in der Rentendebatte vor allem eines hängen geblieben: Die Rente ist unsicher. Nach vielen krisengeprägten Jahren mit Pandemie, Krieg, Inflation und zuletzt auch der Debatte um die Wehrpflicht, verstärkt diese Wahrnehmung aufgestaute Frustration und Enttäuschung.
Die finanzpolitische Wende des letzten Jahres mitsamt Sondervermögen stellt die richtigen Weichen.
Pippa Kolmer hat dazu eine Kolumne in der Frankfurter Rundschau geschrieben. Der Artikel steht als PDF zum Download bereit.